Erlebnisbericht mit der G-Loomis Roaringriver GLX Switch 11’ #8

Schon immer träumte ich von einem Trip an einen Ort, wo Arctic Chars zu Top Grössen heranwachsen. Nach langen Recherchen bin ich auf die Ungava Bay in Nordost Canada gestossen. Im letzten Sommer wurde das Projekt endlich realisiert. Da man sich auf so einen Trip auch Materialtechnisch sehr seriös vorbereiten muss, stellte ich bald einmal fest, dass in meiner „kleinen“ Sammlung von Fliegenruten die genau Richtige für diese Fischerei noch fehlte. Jetzt war endlich der Anlass gekommen, wo eine Switch Rute perfekt passen würde. Nach seriösen Abklärungen entschied ich mich für den Kauf einer G.Loomis GLX Switch 11' #8.

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Bei der Auswahl der richtigen Schnüre liess ich mich intensiv beraten, da es sehr wichtig ist, das genau abgestimmte Schnurgewicht mit der Rute zu kombinieren. Dann wirft es sich herrgöttlich ermüdungsfrei und vom grosse Fische drillen will ich gar nicht erst ins Schwärmen kommen.

 

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Unterwasseraufnahme in einem der glasklaren Flüsse Ost Canada’s. Kaum zu glauben, wie viele Saiblinge sich da tummeln.

 

Die Fische waren zahlreich vom Meer her eingestiegen und klimatisierten sich langsam ans Leben im Süsswasser. In dieser Zeit hat man sehr gute Chancen, die kampfstarken Chars mit relativ kleinen Nymphen oder Streamern zu fangen.

 

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In den unendlichen Weiten Nordost Canadas fanden wir absolute Traumkulissen vor.

 

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Schön gezeichneter Char im Hochzeitskleid.

 

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Herrliche frisch eingestiegene Fische bis 80 cm waren keine Seltenheit!

 

Der Vorteil einer Switch Rute liegt meiner Meinung nach vor allem darin, dass man für verschiedenste Anwendungen immer die richtige Rute dabei hat. Ob das kleine delikate Trockenfliegen an der Schwimmschnur sind, oder schwere Streamer am schnellsinkenden Sinktip; diese Rute meistert das alles mit Bravur.

Christoph Schenk