Arktische Saiblinge und Forellen in Island
Island ist ein Geheimtipp für Saibling und Forelle und ein grandioses Naturerlebnis. Beide Fischarten kommen als meerwandernde- und als reine Süsswasserform vor. Islands Fischreichtum gründet auf einem ausgezeichneten Fischereimanagement. Insbesondere für den Saibling ist dies der richtige Ort um das Angelgerät bis ins letzte Detail auf die Probe zu stellen.
Mit ungewöhnlich heftiger Power strapazieren die Arctic Char nicht nur Vorfach und Fliegenhaken, auch Ruten und Rollen müssen an den Grenzbereich geführt werden um weite Wurfdistanzen zu erreichen und wilde Fluchten parieren zu können.
Gemeinsam auf dem Island Trip waren von links Matthias Escher vom Büro Aqua Sana in Ulmiz, Chris Wittmann Rapala Fishco Fildtester sowie Petri Heil Redaktor Daniel Luther.
Island bietet eine Vielzahl unterschiedlichster Gewässertypen. Alpine Bergseen mit reichem Forellenbestand, flache Brackwasserseen im Marschland der Talebenen sowie fjordähnliche Seen mit Meerverbindung. Meist starteten wir in den Abendstunden, um gegen 23.00 am Wasser zu sein. Mitunter waren längere Fussmärsche angesagt. Mancherorts können die Seen aber auch wie eine Perlenkette die Hauptverbindungsstrassen begleiten.
Die erfolgreichste Zeit an Bergseen war das letzte Sonnenlicht der Mitternachtssonne.
Wanderung an einen kaum befischten Bergsee. Manche Seen liegen mehr oder weniger direkt neben einer kaum befahrenen Passstrasse, andere sind nur durch eine längere Wanderung über die Hochtundren erreichbar.
Matthias Escher mit herrlicher Island-Forelle.
Der Rapala X-Rap war an Bergseen der Köder schlechthin.
Auch kleinwüchsige Bachforellen um 35 Zentimeter gab es. Manche Bergseen waren geradezu voll gestopft mit ihnen. Meist kam die Fliege zum Einsatz. Doch auch Wobbler mit guter Aktion waren Teil dieser interessanten Fischerei.
Das erfolgreiche Trio am Bergsee Der X-Rap von Rapala in den Farben MD, HMMD und BTR führten mit ihrem verlockenden Spiel zu viel Fisch.
Manchmal spielte uns das Wetter ein Streich. Ein heftiger Sturm fegte über die alpine Landschaft. Daniel versucht trotzdem den Köder auf Distanz zu bringen.
Ein Sturm alleine verursacht noch kein Problem. Ist dazu noch Regenwetter oder der Boden feucht ist ein wasserdichter Rucksack unabdingbar. Der Rapala Rucksack ist dazu bestens geeignet und zu 100% wasserdicht. Beim Waten im See fand Manchmal sogar der sensible Fotoapparat darin Platz.
Die Bäche der alpinen Region waren leider praktisch fischleer. Die Vermutung liegt nahe dass diese lediglich zur Laichzeit aufgesucht werden. Es gab auch kaum Wassergetier, während die darunter liegenden Seen extrem nährtierreich waren.
Die dunkelste Zeit der Nacht. Um 2:00 schlief die Sonne kurz ein. Ein produktiver Zeitraum mit der Trockenfliege.
Während die Region der Bergseen an hochalpine Schweizer Verhältnisse erinnert prägen in den Tiefebenen Marschland oder bizarre Vulkankegel die Landschaft.
Typischer Meerforellensee im Marschland neben dem angrenzenden Meer. Hier gibt’s auch kapitale Saiblinge und je nach Jahreszeit Lachse.
In diesen Brackwasserseen sind alle meerwandernden Fische Islands zuhause. Extreme Kaliber atlantischer Lachse blieben ein Wunsch. Ab und zu konnte man einen Blick auf die 20 Kilo schweren Frühaufsteiger erhaschen. Unsere Hauptbeute war der Arktische Saibling der in grossen Schulen aus den Fjorden ins Süsswasser einstieg. In einzelnen Seen ebenfalls Meerforellen.
Eine kapitale Island Meerforelle bietet Daniel einen spektakuläre Drill…
...und unzählige Sprünge.
Herrlich gezeichnete Forelle auf den Streamer.
Matthias war mit der Trockenfliege erfolgreich.
Auffallend grobe Muster, an Shrimps erinnernd, waren sehr erfolgreiche Köder.
Die meerwandernden Saiblinge waren unsere Hauptbeute und die ultimativen Kampfmaschinen. Ungeahnte Kräfte kamen ins Spiel. Ein Indiz das auf einen Meeresfisch hinwies. Wie sich später herausstelle waren sämtliche Saiblinge in den mit dem Meer verbundenen Seen die Wanderform des Salzwassers.
Fische waren unser tägliches Brot am Wasser. Verhungert tut man nicht auf Island. Rotfleischige Saiblinge waren ein Hochgenuss. Vom Grill...
...ebenso graved.
Zu perfekten Fischen gehört perfektes Material. Die preisgünstigen Shimano Fliegenruten und Rollen liessen keine Wünsche offen.
Wurde einem das Fliegenfischen zu viel kam das Spinngerät zum Einsatz. Schöne Neuaufsteiger attackierten heftig die Spinnköder. Oft mussten sehr weite Distanzen erreicht werden. Die neue Sufix 832er liess dabei keine Wünsche offen. Ultradünn, keine Knotenbildung, kein Ausleiern und damit kein Tragkraftverlust. Die bis Anhin beste Schnur in dünnen Durchmessern die ich gefischt habe.
Unser Trip war leider viel zu schnell vorbei. Extrem kampfstarke Saiblinge und herrliche Forellen, gefischt mit genialem Angelgerät schreien nach einer Rückkehr auf diesen nicht nur aus geologischer Sicht heissen Hotspot im Nordatlantik.
Chris Wittmann, Rapala-Fishco Fieldteam
Weitere Reiseziele www.fv-chur.ch

Mit ungewöhnlich heftiger Power strapazieren die Arctic Char nicht nur Vorfach und Fliegenhaken, auch Ruten und Rollen müssen an den Grenzbereich geführt werden um weite Wurfdistanzen zu erreichen und wilde Fluchten parieren zu können.
Gemeinsam auf dem Island Trip waren von links Matthias Escher vom Büro Aqua Sana in Ulmiz, Chris Wittmann Rapala Fishco Fildtester sowie Petri Heil Redaktor Daniel Luther.
Wanderung an einen kaum befischten Bergsee. Manche Seen liegen mehr oder weniger direkt neben einer kaum befahrenen Passstrasse, andere sind nur durch eine längere Wanderung über die Hochtundren erreichbar.
Matthias Escher mit herrlicher Island-Forelle.
Der Rapala X-Rap war an Bergseen der Köder schlechthin.
Auch kleinwüchsige Bachforellen um 35 Zentimeter gab es. Manche Bergseen waren geradezu voll gestopft mit ihnen. Meist kam die Fliege zum Einsatz. Doch auch Wobbler mit guter Aktion waren Teil dieser interessanten Fischerei.
Das erfolgreiche Trio am Bergsee Der X-Rap von Rapala in den Farben MD, HMMD und BTR führten mit ihrem verlockenden Spiel zu viel Fisch.
Manchmal spielte uns das Wetter ein Streich. Ein heftiger Sturm fegte über die alpine Landschaft. Daniel versucht trotzdem den Köder auf Distanz zu bringen.
Ein Sturm alleine verursacht noch kein Problem. Ist dazu noch Regenwetter oder der Boden feucht ist ein wasserdichter Rucksack unabdingbar. Der Rapala Rucksack ist dazu bestens geeignet und zu 100% wasserdicht. Beim Waten im See fand Manchmal sogar der sensible Fotoapparat darin Platz.
Die Bäche der alpinen Region waren leider praktisch fischleer. Die Vermutung liegt nahe dass diese lediglich zur Laichzeit aufgesucht werden. Es gab auch kaum Wassergetier, während die darunter liegenden Seen extrem nährtierreich waren.
Die dunkelste Zeit der Nacht. Um 2:00 schlief die Sonne kurz ein. Ein produktiver Zeitraum mit der Trockenfliege.
Während die Region der Bergseen an hochalpine Schweizer Verhältnisse erinnert prägen in den Tiefebenen Marschland oder bizarre Vulkankegel die Landschaft.
Typischer Meerforellensee im Marschland neben dem angrenzenden Meer. Hier gibt’s auch kapitale Saiblinge und je nach Jahreszeit Lachse.
Eine kapitale Island Meerforelle bietet Daniel einen spektakuläre Drill…
...und unzählige Sprünge.
Herrlich gezeichnete Forelle auf den Streamer.
Matthias war mit der Trockenfliege erfolgreich.
Auffallend grobe Muster, an Shrimps erinnernd, waren sehr erfolgreiche Köder.
Die meerwandernden Saiblinge waren unsere Hauptbeute und die ultimativen Kampfmaschinen. Ungeahnte Kräfte kamen ins Spiel. Ein Indiz das auf einen Meeresfisch hinwies. Wie sich später herausstelle waren sämtliche Saiblinge in den mit dem Meer verbundenen Seen die Wanderform des Salzwassers.
Fische waren unser tägliches Brot am Wasser. Verhungert tut man nicht auf Island. Rotfleischige Saiblinge waren ein Hochgenuss. Vom Grill...
...ebenso graved.
Zu perfekten Fischen gehört perfektes Material. Die preisgünstigen Shimano Fliegenruten und Rollen liessen keine Wünsche offen.
Wurde einem das Fliegenfischen zu viel kam das Spinngerät zum Einsatz. Schöne Neuaufsteiger attackierten heftig die Spinnköder. Oft mussten sehr weite Distanzen erreicht werden. Die neue Sufix 832er liess dabei keine Wünsche offen. Ultradünn, keine Knotenbildung, kein Ausleiern und damit kein Tragkraftverlust. Die bis Anhin beste Schnur in dünnen Durchmessern die ich gefischt habe.
Chris Wittmann, Rapala-Fishco Fieldteam